Altersgerechte mobile Applikationen

Titelbild: Charles Clerc mit Smartphone

Das ICT-Accessibility Lab der ZHAW School of Engineering hat in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich Grundlagen und Empfehlungen zum Thema «Altersgerechte mobile Applikationen» erarbeitet. Die Erkenntnisse sind in einer Broschüre zusammengefasst. Diese dient Auftraggebern sowie Entwicklern selbst als Leitfaden.

Den Fahrplan abrufen, das Zugbillett lösen oder mit dem Enkel chatten – zunehmend nutzen auch ältere Menschen ein Smartphone oder einen Tablet-Computer. Die barrierefreie Nutzung einer mobilen Anwendung setzt aber voraus, dass die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen bei der Entwicklung von Applikationen schon frühzeitig miteinbezogen werden. Das ICT-Accessibility Lab der ZHAW School of Engineering hat deshalb zusammen mit dem Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich die Bedürfnisse und Anforderungen der Generation 65plus an mobile Applikationen untersucht. Die daraus entstandene Broschüre soll dazu beitragen, dass im heutigen Alltag von Seniorinnen und Senioren nicht nur Wohn- und Aussenräume, sondern auch virtuelle Räume und mobile Anwendungen barrierefrei gestaltet werden.

Aufgeteilt in zehn Bereiche skizziert die Broschüre altersbedingte Einschränkungen, mit denen die Usergruppe 65plus häufig konfrontiert ist. Im Zentrum stehen konkrete Empfehlungen in Form von Prinzipien und Checklisten.

Personen, die Applikationen in Auftrag geben oder selber solche konzipieren sowie entwickeln, sollen auf diese Weise für das Thema sensibilisiert werden.

Sie können die Broschüre via Link herunterladen.

Zusätzlich gibt es eine gedruckte Version, welche Sie unentgeltlich bei accessibility@zhaw.ch bestellen können.

Alireza Darvishy / ZHAW

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