Schmerzstudie

Die Wirkung von achtsamer Berührung auf das Wohl- und Schmerzempfinden von Menschen mit chronischen Schmerzen und depressiver Verstimmung

Für Menschen mit chronischen Schmerzen ist es besonders schwierig, dass sie das im Alltag tun können, was ihnen besonders wichtig ist (Umsetzung individueller Ziele). Dies kann zu einer Abnahme des Wohlbefindens bis hin zur depressiven Verstimmung führen. Chronischer Schmerz wird in der Medizin und in der Psychologie als Bio-psycho-soziales Phänomen beschrieben, der auf mehreren Ebenen (Körper, Psyche, Familie,  Arbeitsplatz etc.) behandelt werden muss.

Eine Intervention, die multimodal wirken kann, ist das therapeutische Handauflegen. Dessen positive Wirkung ist in der Praxis zwar bekannt, aber bei Schmerzpatienten noch nicht systematisch erforscht worden. Es wird aufgrund der «Comfort-Studie» davon ausgegangen, dass das therapeutische Handauflegen das Wohlbefinden depressiv verstimmter Menschen verbessern und innert kurzer Zeit zu einer Tiefenentspannung führen kann. Sollte sich das therapeutische Handauflegen auch bei Menschen mit chronischen Schmerzen als eine effektive Intervention erweisen, könnte es als eine kostengünstige Intervention, die frei von Nebenwirkungen ist, in die Behandlung eingebaut werden.

Ziele der Studie:

  1. Dank dem therapeutischen Handauflegen können Menschen mit chronischen Schmerzen ihre individuellen Ziele besser umsetzen.
  2. Die Intervention mindert die Symptome des chronischen Schmerzes (Schmerzintensität und Schmerzinterferenz) sowie die Symptome der depressiven Verstimmung.

Laufzeit:
2016 – 2018

Projektleitung:
Dr. Sandra Oppikofer, sandra.oppikofer@zfg.uzh.ch

Projektmitarbeiterin:
Laura Meister, laura.meister@zfg.uzh.ch