Gesundheitsförderung und Prävention
im Alter

Interdisziplinäre, öffentliche Vorlesungsreihe im Frühjahrssemester 2011

Ab 23. Februar 2011 14-täglich am Mittwoch, 18.15 - 19.45 Uhr
Universität Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, Hörsaal KOL-F-121
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich. 

Daten: 23.2. / 9.3. / 23.3. / 6.4. / 20.4. / 4.5. / 18.5.2011

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Gesundheit umfasst gemäss Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO das körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden, ist somit aufs Engste mit Lebensqualität verbunden. Gesundheit und Lebensqualität im Alter hängen ab von natürlichen, künstlichen, sozialen und kulturellen Umweltbedingungen, individuellen Ressourcen und deren Entwicklung im Lebenslauf, der individuellen Lebensweise und dem Gesundheitsverhalten sowie externen Ressourcen und Leistungen im Gesundheitsbereich.

Diese Bereiche signalisieren mögliche Ansatzpunkte für eine wirksame Gesundheitsförderung und Prävention, die sich nicht auf Massnahmen des «Gesundheitswesens» im engeren Sinn beschränken. In der Veranstaltungsreihe sollen Beispiele einer wirksamen Gesundheitsförderung und Prävention etwa in Form von Schutzmassnahmen zur Risikovermeidung, Informations- und Beratungsangeboten sowie Trainings und Schulungen in verschiedenen Phasen und Situationen, der Früherkennung und -behandlung von Krankheiten, schliesslich auch der Stabilisierung und der Rehabilitation nach einer Behandlung zur Sprache kommen, wobei die Besonderheiten älterer Menschen als Zielgruppe im Vordergrund stehen.

Die Reihe richtet sich an die allgemeine Öffentlichkeit, besonders aber an Personen, die in einem gerontologischen Arbeitsfeld tätig sind oder tätig werden wollen, an Studierende aller Fächer sowie an alle an Altersfragen Interessierten.


Programm

23. Februar 2011
Kann man Gesundheit im Alter fördern, ohne sie zu verbessern?
Konzepte zur Stabilisierung von Lebensqualität im Alter

Prof. Dr. Mike Martin, Zentrum für Gerontologie und Lehrstuhl Gerontopsychologie, Universität Zürich

9. März 2011
Aufsuchende Gesundheitsberatung für ältere Menschen.
Erfahrungen mit einem Angebot in der Stadt Zürich

Maria Messmer-Capaul, Leiterin Fachstelle für präventive Beratung Spitex Zürich
(Präsentation, PDF, 463 KB)

23. März 2011
Migration und Alter: Biographisches Altern, sozioökonomische Benachteiligung und Gesundheitsförderung
Dr. phil. Eva Soom Ammann, Sozialanthropologin, Public Health Services GmbH, Bern
(Präsentation, PDF, 168 KB)

6. April 2011
Gesund essen fördert die Gesundheit im Alter: Relevanz und Evidenz
Prof. Dr. med. Heike Bischoff-Ferrari, Rheumaklinik, UniversitätsSpital Zürich sowie Zentrum Alter und Mobilität, Universität Zürich und Stadtspital Waid
(Präsentation, PDF, 1.5 MB)

20. April 2011
Autonomie erhalten – dem Risiko Pflegebedürftigkeit vorbeugen
Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Institut für Medizinische Soziologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
(Präsentation, PDF, 1.7 MB)

4. Mai 2011
Gesundheitsberatung im Alter: Grundlagen und Empfehlungen
Dr. phil. Myriam Dellenbach, Zentrum für Gerontologie, Universität Zürich
(Präsentation, PDF, 127 KB; Empfehlungen für die Gesundheitsberatung, PDF, 44 KB; Link zum Europäischen Projekt «healthPROelderly»: http://www.healthproelderly.com)

18. Mai 2011
Best Practice Gesundheitsförderung im Alter: Entwicklung – Konzept – Umsetzung
Dr. phil. Ralph M. Steinmann, Gesamt-Projektleiter BPGFA, Gesundheitsförderung Schweiz, Bern
(Präsentation, PDF, 4.4 MB; weitere Informationen: http://www.gesundheitsfoerderung.ch/bpgfa)