Zentrum für Gerontologie ZfG

 

Informationen zur Teilnahme

Die Sessionen im Frühjahr 2014 sind ausgebucht. Informationen für den Herbst 2014 folgen.

Jeff Wall: Tatoos & Shadows

Kunst-Geschichten

Zwei der entstandenen Kunst-Geschichten finden Sie hier zum Nachlesen:

Seminar zu TimeSlips

Im Seminar mit Prof. Dr. Karin Wilkening haben Sie die Möglichkeit, die TimeSlips-Methode und die damit gemachten Erfahrungen in Alterseinrichtungen und im Kunsthaus Zürich kennenzulernen und für sich nutzbar zu machen.

Seminar am ZfG, 11.4.2014 (ausgebucht)

Vorankündigung: Symposium

«Aufgeweckte Kunst-Geschichten» – Kreativität & Demenz im Museum. Voraussichtlich im Februar 2015 im Vortragssaal Kunsthaus Zürich.
Weitere Informationen folgen im Sommer 2014.

Projekt-Newsletter

Teilnehmende, Freiwillige und weitere Interessierte erhalten regelmässig per Email einen Newsletter.

Kooperationspartner des ZfG

Alzheimervereinigung Kanton Zürich
Sanatorium Kilchberg
Kunsthaus Zürich
Gemeinde Horgen
Pflegezentrum Entlisberg, Stadt Zürich
Alterszentren der Stadt Zürich
pflegimuri, Muri
Aargauer Kunsthaus, Aarau

Spende

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«Aufgeweckte Kunst-Geschichten» – mit Demenz Bilder gemeinsam neu entdecken

Ein Interventionsprojekt des Zentrums für Gerontologie in Kooperation mit der Alzheimervereinigung Kanton Zürich, dem Sanatorium Kilchberg, dem Kunsthaus Zürich, der Gemeinde Horgen, dem Pflegezentrum Entlisberg, den Alterszentren der Stadt Zürich, pflegimuri und dem Aargauer Kunsthaus

Hintergrund

Das Bild der Demenz ist bislang in der Öffentlichkeit überwiegend negativ geprägt.  Diese Defizitorientierung kann durch eine ressourcenorientierte Einstellung zur Krankheit selbst, gepaart mit beobachtbaren, angeleiteten Aktivitäten und Produktionen zur Kompetenzorientierung umgewandelt werden.

Projektidee «Aufgeweckte Kunst-Geschichten» –
mit Demenz Bilder gemeinsam neu entdecken

Das Projekt animiert Menschen mit Demenz anhand skurriler Photographien und/oder Bilder sowie durch offene Fragen zum kreativen Geschichtenerfinden. Das Besondere daran ist einerseits das Gruppensetting, der Durchführungsort im Museum und andererseits die Möglichkeit, ohne individuelle Biographiekenntnisse einen kreativen Prozess anzustossen. Weder zunehmende Gedächtniseinbussen noch Wortfindungsschwierigkeiten stellen dabei Barrieren dar.

Ziele

Dank den regelmässigen Museumsbesuchen mit kreativem Geschichtenerfinden findet eine intellektuelle Stimulation und soziale Interaktion in einer akzeptierenden Umwelt statt, welche sowohl den an Demenz Erkrankten als auch Angehörigen und Freiwilligen eine positive geteilte Erfahrung und emotionale Nachhaltigkeit ermöglichen. Verbliebene Kompetenzen und Ressourcen der Erkrankten werden dadurch gefördert, kreatives Potential und die Freude am eigenen Tun erweckt.

Die erfundenen Geschichten fliessen als Transfer in die Öffentlichkeit (z.B. als Ausstellung oder Bildband), um dadurch das defizitäre Bild der Demenz abbauen zu helfen. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen können so öffentliche Anerkennung erfahren und ihren Selbstwert stärken.

Das Projekt «Aufgeweckte Kunst-Geschichten – mit Demenz Bilder gemeinsam neu entdecken» vereint alles, was für eine soziale Intervention im Bereich der Demenz erwünscht ist: Es integriert, stärkt und befähigt Gesunde und Erkrankte gleichermassen, ist durch und durch positiv und regt die Öffentlichkeit mittels realer Erfahrungen dazu an, ihr Defizit-Bild der Erkrankung anzupassen. Überdies bietet es freiwillig Tätigen die Möglichkeit eines positiven und lustvollen sozialen Engagements.

Evaluation

Nicht zuletzt soll das Pilotprojekt mittels einer wissenschaftlichen Umsetzungsevaluation prozessorientiert begleitet, fortlaufend optimiert und auf seine Wirksamkeit überprüft werden.


Sessionen 2013

Im Frühling und Herbst 2013 haben an 17 Nachmittagen im Kunsthaus Zürich jeweils zwischen vier bis zehn Menschen mit Demenz zusammen mit ihren Angehörigen oder Betreuerinnen und unterstützt von freiwillig Tätigen am kreativen Geschichtenerfinden und anschliessendem Apéro teilgenommen. Die meisten Teilnehmenden kamen regelmässig. Dank der durchgeführten Zufriedenheitsbefragungen konnte aufgezeigt werden, dass die Sessionen  durchgängig als sehr positiv und freudvoll erlebt wurden. Die Sessionen im Herbst wurden zusätzlich durch zwei Master-Studierende wissenschaftlich begleitet. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wird anlässlich des geplanten Symposiums im Februar 2015 präsentiert.

Sessionen 2014

Für die Sessionen im Frühling 2014 im Kunsthaus Zürich haben wir bereits genügend Anmeldungen erhalten. Wir führen eine Warteliste.

Das Kunsthaus Zürich wird dieses Angebot im Herbst 2014 übernehmen und an den folgenden Daten 9.9. / 16.9. / 23.9. / 30.9.2014 Sessionen anbieten. Weitere Informationen folgen.

Multiplikation

Eines der Projektziele ist es, Museen, Altersinstitutionen und Fachpersonen zu motivieren, selber ein solches Angebot für Menschen mit Demenz anzubieten. Erste Erfolge sind nun bereits sichtbar. Als neue Kooperationspartner heissen wir die Alterzentren Stadt Zürich sowie die pflegimuri und das Kunsthaus Aarau willkommen. In den Alterszentren der Stadt Zürich ist unser Angebot bei Angehörigen von Menschen mit Demenz und Betreuungspersonen auf ein gutes Echo gestossen. Im Kunsthaus Aarau werden im Frühling und Herbst 2014 Sessionen für Bewohnende der pflegimuri durchgeführt.

Für interessierte Fachpersonen aus Museen und dem Altersbereich wird ein Seminar am Zentrum für Gerontologie angeboten. Das Seminar ist bereits ausgebucht, es besteht eine Warteliste.


Laufzeit des Projektes: 6/2012 – 12/2015

Kontakt:
Dr. Sandra Oppikofer (Gesamtleitung), sandra.oppikofer@zfg.uzh.ch
Silvia Angst (operative Leitung), Tel. 044 635 34 28, silvia.angst@zfg.uzh.ch
Prof. Dr. Karin Wilkening (wissenschaftliche Leitung), karin.wilkening@gmail.com


Sponsoren/Gönner:

 

Göhner-220
Lotteriefonds-ZH
Kunsthaus-Remimag
Kath-200
Migros