«Artists in Residence» – Kunstschaffende in Alterszentren im Kanton Zürich

Artists in Residence - Vorprojekt im Tertianum Meilen
"Artists in Residence“ in der Tertianum Parkresidenz Meilen, 2019. Künstlerin: Andrea Muheim. Initiiert von Karin Frei Rappenecker, Art Agency. Fotografie: Caroline Minjolle

Ausgangslage

Die Förderung der kulturellen und sozialen Teilhabe von älteren Menschen sowie das Schaffen eines Rahmens für die Entstehung von intergenerationellen Beziehungen sind wichtige Elemente auf dem Weg zur Integration und zur Teilhabe älterer Menschen sowie ein wichtiger Aspekt von Lebensqualität. Um die Vielfalt von Biografien und Interessen von Bewohnerinnen und Bewohnern in Altersinstitutionen abzubilden, wird ein Aktivierungs- und Freizeitangebot benötigt, das der einzelnen Person die Möglichkeit gibt, sich gestaltend – und selbstbestimmt – in einen kreativen Prozess einzubringen.

Projektidee

Das Künstlerresidenzprojekt «Artists in Residence» ist ein Angebot an die Bewohnenden von Altersinstitutionen, bei dem Künstler*innen über einen Zeitraum von einer Woche in der Altersinstitution residieren und arbeiten. Durch die laufende Arbeit der Künstler*innen an ihren Kunstwerken vor den Augen der Bewohnenden erhalten diese die Gelegenheit, mit den Kunstschaffenden in einen Austausch zu kommen und allenfalls selbst aktiv daran beteiligt zu sein.

Ziele des Projekts

Das Projekt «Artists in Residence» bietet Bewohnenden in Alterszentren im Sinne des «Gesunden Alterns» die Möglichkeit, individuell Bedeutsames zu tun und so deren Lebensqualität zu fördern. Integration sowie kulturelle und soziale Teilhabe von Menschen im höheren Alter werden durch das Projekt vorangetrieben.

Das ZfG untersucht die Wirksamkeit des Projekts anhand folgender Ziele:

  • die Wahrnehmung des Hier und Jetzt im Sinne einer Erweiterung der Lebenswelt bei den Bewohnenden soll geschärft werden.
  • das Erleben von Dankbarkeit soll gefördert werden. Dadurch wird eine Auswirkung auf weitere psychosoziale Aspekte bei den Beteiligten erwartet.
  • die Arbeitszufriedenheit der Betreuungs- und Pflegepersonen soll verbessert werden, sowie eine subjektive Aufwertung des eigenen Berufs stattfinden.
  • Schaffen und Aufrechterhalten von intergenerationellen Beziehungen.

Die Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts sollen in einem attraktiven, kunstvoll gestalteten und niederschwelligen Endprodukt dargestellt und in die Praxis translatiert werden.

Laufzeit

Dezember 2020 – Dezember 2024

Projektleitung:

Andreas Huberandreas.huber@zfg.uzh.ch
Sandra Oppikofersandra.oppikofer@zfg.uzh.ch

Gesamtprojektleitung:

Karin Frei Rappenecker , frei@art-agency.ch
Tel. +41 76 369 02 07
Website: https://art-agency.ch/who-is-who/