SiL – Sozialmedizinische individuelle Lösungen für demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen

Begleitforschung und Evaluation eines Projekts im Rahmen des Gesundheitsnetzes 2025 der Stadt Zürich

Hintergrund

Im Rahmen des Gesundheitsnetzes 2025 möchte das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich die Gesundheitsversorgung auf die neuen gesellschaftlichen Herausforderungen ausrichten, Support anbieten und Wege bahnen, um mit den neuen und veränderten Krankheitssituationen besser zurecht zu kommen. Aus dieser Bestrebung heraus entstand das Projekt SiL – Sozialmedizinische individuelle Lösungen für an demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen.

SiL

Das Projekt SiL möchte durch Anbinden an eine Memory-Klinik, an die Pflegezentren und die Spitex der Stiftung Alterswohnungen bestehende Ressourcen und Know-how optimal hinsichtlich einer spezialisierten, integrierten Langzeitversorgung nutzen. Dies durch folgende Dienstleistungen:

  1. Aufsuchende Beratung durch in Dementenbetreuung sehr erfahrene Pflegefachpersonen mit Feedback an Hausärzte und Hausärztinnen,
  2. niederschwellige Anlaufstelle für Betreuende für praktische Probleme im Alltag und der
  3. Vermittlung von Entlastungsangeboten.

Ziele der wissenschaftlichen Evaluation

Die Hauptziele dieser Evaluation sind die wissenschaftliche Überprüfung der Wirksamkeit des Angebots unter:

  1. medizinischen/pflegerischen,
  2. qualitätsbezogenen und
  3. gesundheitsökonomischen Gesichtspunkten.

Vorgehen

Diese Evaluation erfolgte mittels Einsatz quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden. Dabei wurde eine Mischung aus einer prozessorientierten Begleitforschung und einer outcome-orientierten Evaluation angewandt.

Laufzeit des Projekts: 1/2009 – 3/2011

Kontakt:
Dr. Sandra Oppikofer (Projektleitung), sandra.oppikofer@zfg.uzh.ch
Hannele Hediger-Ollila und Silvia Angst Fuchs (Projektmitarbeiterinnen)